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„Nee das machen wir im Hotel und nicht hier an diesem Ort.“ Sagte ich in Richtung von Frau Sanja.

Sie nickte zustimmend. „Ich bringe Sie nun in Ihr Hotel.“ Sagte die mir vermeintlich bekannte Person.

Im Hotel angekommen, verabschiedete sich der Mann und wollte gerade gehen, „Ach Frau Sanja, haben Sie bitte noch einen Moment?“ Frau Sanja ging nochmal zurück und die beiden sprachen miteinander. Er streckte ihr ein Karte entgegen und stieg ins Auto ein.

„Was wollte er?“ fragte ich „ Er hat mir seine Nummer gegeben und wir kontaktieren ihn, sowie wir den neuen Zielort gefunden haben.“

Zustimmend nickte ich und wir checkten im Hotel ein. „Ich bringe nur eben schnell meine Sachen nach oben und bin dann an der Bar.“ Sagte ich zu Frau Sanja. Mit einem Daumen hoch verschwand sie im Fahrstuhl.

An der bar angekommen, bestellte ich mir selbstverständlich einen Kaffee, zückte den Zettel hervor, nahm einen Stift aus der Tasche und schaute mir die Aufgabe an.

Indes kam Frau Sanja und setze sich neben mich. „Einen Gin-Tonic bitte. Sie trinken wohl nur Kaffee oder.“ „ Nun ja, wenn ich dinge lösen oder die Aufmerksamkeit haben muss, dann ja“ erwiderte ich.

„Was denken Sie, was sie machen müssen?“ fragte mich Frau Sanja. „Nun, Wenn wir die Additionen sehen und dann die gefunden Ergebnisse den Feldern zuordnen, dann sollte da was funktionierendes rauskommen.“

„38+30 = 68 und es ist ein D abgebildet, schätzungsweise suchen wir das Feld 68 und setzen dort das D ein. Das wäre einmal hier.  Das war schon mal nicht so schwer. Weiter. 86-29=57 und es wird ein E abgebildet, das wäre dann hier an der Stelle.“ Erklärte ich.

Es verging eine gewisse Zeit. Bis wir alle Mathematikergebnisse hatten, aber …

„Wir reisen in die zweitgrößte Stadt Australiens“

„Melbourne ist es.“ Sagte Frau Sanja. „Na gut auf nach Melbourne, aber erst nach einem richtig guten Schlaf. Damit ist meine Aufgabe für heute erledigt. Wir sehen uns morgen früh. Dann schauen wir wie es weiter geht. Antwortete ich. Mit diesen Worten verließ ich Frau Sanja.

Am nächsten Morgen, trafen wir uns beim Frühstück.

„Uhm, ich habe uns Tickets organisiert, der Fahrer von gestern kommt auch gleich.“ Sprach Frau Sanja mit vollem Mund und stopfte sich noch den letzten Rest den Croissants in den Mund.

Ich war mit einem einfachen Kaffee und Cornflakes zufrieden.

Nach unserem Frühstück sind wir vor das Hotel und da stand auch schon die Person von gestern.

„ICH HAB´S.“ schoss es aus mir heraus. „Sie sind Reiner W.!“

„Reiner … wer?“ fragte Frau Sanja. Der Mann schaute mich erschrocken an und ich konnte es an seinem Blick erkennen, dass er erkannt wurde. „Sagen Sie nichts. Ich hoffe sie finden hier ihr Glück.“

Wir stiegen ins Auto und waren schnell am Flughafen angekommen.

„Auf wiedersehen!“ sagte Reiner W. und ich rief im hinterher, „Keine Sorge, bei mir ist ihr Geheimnis sicher.“

„Wer ist dieser Mann?“ fragte mich erneut Frau Sanja.

„Das ist eine lange Geschichte. Wir haben ja noch den ganzen Flug Zeit.“

Wie besprochen erzählte ich Frau Sanja ausführlich die Geschichte von Reiner W. inkl. Bild und Videomaterial versteht sich. Sie war erstaunt, was man so alles beabsichtigen und erreichen kann. Im schlechten versteht sich.

Wie dem auch sei. Wir landen.

Am Flughafen in der Eingangshalle angekommen, lief Frau Sanja zielstrebig zum nächsten Info-Schalter.

„Wir sind das Ehepaar Cravens. Mein Mann Edward und ich Caroline.“ sagte Frau Sanja.

„Willkommen in Melbourne. Wir haben Sie erwartet, Ihr Agent hat uns bereits alles mitgeteilt und wir haben Ihnen ein Separee vorbereitet.“ Mit diesen Worten überreichte uns die Dame am Schalter einen großen Umschlag und wir folgten ihr. Am Ort des Geschehens angekommen, setzen wir uns hin, Frau Sanja zog einen weiteren Umschlag aus dem großen Umschlag hervor und gab in mir.

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Ich öffnete ihn natürlich sofort und zog die Ländermarke heraus und die Nachricht von dem Agenten.

Die Marke fand zuerst ihren Platz.

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In Melbourne, wo die Stadt ein wildes Labyrinth aus Gassen, Graffiti und geheimen Treffpunkten ist, verliert sich jeder, der nicht aufpasst, im Wirrwarr aus Farben, Gerüchen und Geräuschen, während das pulsierende Leben der Metropole unaufhörlich tobt. Sie denken bestimmt, dass ich nichts vom Stadtleben weiß – schließlich bin ich doch ein Bauer! Falsch gedacht, ich habe mehr von der Welt gesehen, als Sie, Detektiv! Von Oslo bis Tokio – überall war ich bereits. Meine Frau ist Unternehmerin und hat mit Ihrer… seltsamen Organisation bereits einiges am Hut gehabt.

Ach, und meine Tochter Victoria tanzt Ballett und wird noch dieses Jahr in vielen Hauptstädten der Welt auftreten, für sie würde ich die ganze Welt bereisen. Meine Frau meinte, ich sollte das unbedingt erwähnen, das wäre sehr wichtig. Da hat sie recht, denn unsere Tochter ist unser aller größter Stolz, Sie wären begeistert von ihr.

Wie Sie sehen, habe ich einiges gesehen und erlebt. Und dennoch lebe ich hier, auf dem Land. Denn die Ruhe und die Natur sind etwas, das ich zu schätzen gelernt habe. Sie werden das irgendwann verstehen… Und Sie? Sie reisen von Stadt zu Stadt und finden nirgends Ihre Ruhe, denn Sie sind auf der Suche nach jemandem, den Sie scheinbar nicht finden können. Sie wollen, dass ich Ihnen weiterhelfe? Das habe ich doch bereits, aber in der ganzen Hektik haben Sie das wohl übersehen. Ich sage doch, irgendwann werden Sie die Ruhe im Leben zu schätzen wissen.

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„Und wo ist nun die Aufgabe?“ fragte ich Frau Sanja und reichte Ihr die Botschaft.

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