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„Was ein Buchstabensalat, hier sieht man gar nichts.“ Sagte ich und zog mir einen großen breiten Strohhalm aus dem Glas, welches vor mir auf der Bar stand. Interessant, der Halm ist noch aus Plastik ^^. Ich legte den Halm waagerecht auf das Blatt und schob Stückchen für Stückchen den Halm nach unten, aber kein wirklich sinnvolles Wort sollte rauskommen. Nun Senkrecht.

Das ist ein

DER

Und ein

STADT

Der Stadt… mehr ist auch nicht zu finden, als ich im Augenwinkel WELT gelesen hatte, aber nicht auf dem Blatt selber, sondern auf der verspiegelten Theke.

„Schauen Sie, die Worte stehen noch zusätzlich spiegelverkehrt auf dem Raster.“ Zeigte ich stolz Frau Sanja.

Mit komischen Verrenkungen und gebogenem Blatt lagen wir beide nun mit dem Gesicht auf der Theke und versuchten dem Blatt irgendwas Sinnvolles zu entlocken.

„KÄLTESTE“ sagte Frau Sanja und kreiste mit einem roten Stift das Wort ein. Ich tat ihr gleich und umrandete ebenfalls meine Worte.

„Da steht noch ein DIE!“ zeigte ich in Reihe 2.

Gut dann haben wir.

„DIE KÄLTESTE STADT DER WELT“ sagte ich. „Wir suchen die kälteste Stadt der Welt? Sekunde ich Google schnell.“ Erwiderte Frau Sanja und begann mit der Suche.

„Also laut Google ist die kälteste Stadt der Welt Yakutsk in Russland.“ Lass sie vor.

What da fu** dachte ich mir und suchte ebenfalls, die Strecke Victoria nach Yakutsk.

„Die Stadt ist 6160km von hier entfernt und es gibt dort einen Flughafen.“ Zeigte ich Frau Sanja, welche schon mit Ihrem Telefon eine Nummer wählte.

„Hallo, wir müssen nach Yakutsk in Russland. Buchen Sie uns bitte Flüge und sagen Sie Dragoslav Bescheid, der soll den Informanten ausfindig machen.“ Sagte Sie und hielt kurz inne.

Sie nickte ein paar Mal und legte dann auf.

„Und?“ „Flüge sind gebucht, wir trinken aus und fahren zurück. Die Tickets liegen am Gate für uns bereit.“ Sagte sie.

Wir tranken aus, zahlten und fuhren zurück. Am Gate angekommen, zeigten wir unsere Reisepässe und die nette Dame gab uns unsere Platzkarten.

„Ich hoffe es gibt was zu essen auf dem Flug, Ich habe Hunger.“ Sagte Frau Sanja. Wir nahmen Platz und so „schnell“ wie wir Victoria erreicht haben, flogen wir auch schon wieder davon.

Der Flug war etwas turbulenter als all die anderen, da wir durch eine Schlechtwetter Front flogen. Das wunderbare Flugzeugessen, bewegte sich überall hin, es war nicht leicht es auf der klassischen Plastikgabel zu halten. Irgendwie klappte es doch und wir waren ein wenig gestärkt.

Das Flugzeug landete.

Alles weiß!

🫥

Oh wie ich Schnee „liebe“. Auf dem Rollfeld, war eine riesige Anzeige angebracht. Es zeigte -40C° !!!

„Frau Sanja haben sie auch gerade das Schild gesehen?“ „Ja, echt kalt hier!“ lächelte sie mich an.

Wir verließen das Flugzeug und Frau Sanja spazierte zielstrebig auf eine Person n der Wartehalle.

„Dragoslav, es ist schön dich wiederzusehen! Ich hoffe du hast mich vermisst?“

Der Mann lächelte und die beiden Umarmten sich, als würden sie sich schon Jahre kennen.

„Wir haben Euch Zimmer gebucht und ich bringe Euch nun dahin. Sie sind bestimmt Herr Stapel, guten Tag und herzlich willkommen in Russland.“ Sagte Dragoslav und streckte mir seine Hand entgegen. Ich schüttelte sie und lächelte dabei.

„Das ist richtig, hier meine Karte.“ Ich streckte ihm meine Visitenkarte entgegen.

Wir verließen den Flughafen.

„Passen sie beiden bitte auf, Es ist sehr kalt heute!“ sagte er.

Die Schiebetüren gingen auf und sofort fiel die Kälte direkt über uns ein.

„Alter! Das ist nicht nur kalt!. Es ist so kalt, das beim Atmen mir die Haare in der Nase einfrieren!“ sagte ich und merkte, wie sie meine Hose aufgrund der Kälte versteifte.

„Da drüben ist mein Auto, dann ist es etwas besser.“

Wir fuhren los und nach ca. 20 Minuten sind wir am Hotel angekommen.

Wir bezogen unsere Zimmer und verabredeten uns in der Lobby.

Unten angekommen war außer mir und der Rezeptionsmitarbeiterin niemand zu sehen.

Ich fragte nach. „Sind hier 2 Personen vorbeigekommen?“

„Ja, aber die beiden sind nicht mehr hier, jedoch wurde mir etwas für sie gegeben.“

„Und wohin sind sie?“ „Das habe ich nun nicht gefragt.“

Mit diesen Worten streckte Sie mir den Brief entgegen.

image.thumb.png.0458b4f4d0b1bc4bffc42298ffc875ae.png

Ich habe mich in die Lobby gesetzt und dachte mir so

-Na gut, die beiden haben bestimmt etwas zu „besprechen“!-

Ich öffnete den Umschlag und zog die Nachricht und die Ländermarke heraus.

Die Marke wie immer zuerst.

image.thumb.png.ab3c86c26d91e92d95e3da47a969adf4.png

 

Und nun zur Nachricht.

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Yakutsk, oder auch Jakutsk, wie Sie es wohl nennen, wo die *cIh* Kälte die Luft zu Eis macht und die *shcue* Menschen sich in den warmen Lichtern der Häuser umhüllen, ist *ncha* das Leben ein ständiger Kampf gegen die Frostwinde *mennifoanortl* der sibirischen Wildnis, doch trotz der Kälte schlägt das Herz der Stadt im Rhythmus der tapferen Seelen, die hier leben. Dies ist keine *ma* Stadt für Weicheier, die Bedingungen hier benötigen ein gewisses Etwas. Bleiben Sie lieber nicht zu lange draußen, ansonsten können Sie sich von Ihren Fußzehen *tnddueefn* und Fingerkuppen verabschieden!

Entschuldigen Sie die Störungen, aber der Empfang hier ist nicht so gut. Ich hoffe, Sie können mich dennoch verstehen. Ihr nächstes Reiseziel wird definitiv *Hfena* etwas bewohnter sein, da ist der Empfang bestimmt besser… Hmm… Sie sind wohl doch nicht so schlau, wie ich gedacht habe. Empfang? Das ist doch ein Brief, haben Sie jemals von Störungen im guten alten Schriftverkehr gehört?

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Schön was von der Stadt zu hören, nur wo ist nun die Nachricht und warum sind manche Worte so komisch geschrieben?

 

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