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Da lagen sie nun alle auf dem Bett.

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Ich stand ca. 2 Meter davon weg und überblickte die Schriftstücke, die mir über die letzten Wochen auf meiner Reise übergeben wurden.

"Also ich sehe da jetzt keinen Zusammenhang auf den ersten Blick, außer dass die ersten Buchstaben in allen Briefen außer Tag 23 so komisch geschrieben wurden." Wenn ich nun .... 

OMG! Es fällt mir wie die Schuppen von den Augen. Es ist eine Botschaft, die mir irgendwer aus der Organisation mitteilten will. Wenn ich nun alles zusammensetze dann kommt da raus.

SIE LASSEN DEN VIRUS FREI

Deshalb ist der Herr Berns auf der Flucht, er hat die Formel gesichert und irgendwo auf seiner und meiner Reise versteckt.

Mit diesem Wissen ging ich schlafen und dachte mir morgen sehe ich klarer was ich tun werde.

-Am nächsten Morgen-

-RING, RING, RING- Mein Telefon klingelte.

"Herr Stapel, im Namen von US-VIR möchten wir Ihnen für den Abschluss Ihrer Mission danken. Wir werden Ihnen die volle Summe auszahlen, die wir zu Beginn unserer Zusammenarbeit besprochen haben. Zusätzlich möchten wir Ihnen versichern, dass Sie US-VIR als Partner und engsten Vertrauten gewonnen haben. Seien Sie sicher, dass Sie von nun an unter unserem Schutz stehen. Sollte es in Zukunft zu einem Notfall kommen, bei dem wir Sie medizinisch unterstützen können, werden wir dies selbstverständlich unentgeltlich tun. Wir hoffen, auch in Zukunft mit Ihnen zusammenarbeiten zu können. Zudem raten wir Ihnen, schnellstmöglich in unsere Organisation zu investieren. Wir sind sicher, dass der Wert von US-VIR in naher Zukunft deutlich steigen wird, wozu auch Sie beigetragen haben."

"Ich kann Ihnen den Aufenthaltsort nennen, jedoch möchte ich zuerst die zugesicherte Summe auf meinem Konto sehen."

"Natürlich Herr Stapel, wir haben soeben die Summe angewiesen."

DIng, DIng, DIng

Ich nahm das Telefon vom Ohr und ich sah eine push Nachricht.

***Geldeingang €1.000.000**

Ich dachte nach, „Was mache ich denn nun? Ich glaube... Genau!"

"Hallo, hören Sie? Ihr gesuchter Agent hat sich kurz nach meiner Ankunft hier in Sofia nach Madagascar aufgemacht. Ich konnte Ihn nicht festhalten." Sie finden ihn bestimmt dort. 

-KLACK- und legte auf.

"So, jetzt aber schnell an den Flughafen und hinterher." 

Ich wollte gerade das Hotel verlassen, da sah ich, dass meine zwei Begleiter am Eingang sich positionieren und vermutlich auf mich warteten.

Also zurück und über das Treppenhaus, vielleicht ist im Keller noch eine Möglichkeit.

So war es. Das Hotel bekam gerade Lieferung und ich konnte über die Warenannahme ins freie gelangen.  Ich lief erstmal um ein paar Ecken. Da! Ein Taxi. Ich riss den Arm hoch und es blieb bei mir stehen.

"Airport please!" Wir fuhren los.

Am Flughafen angekommen, war keiner von der Organisation zu sehen. Ich sprang raus und direkt an den nächsten Schalter, buchte ein Ticket nach Berlin und ging zum Gate. 

"Gut das ich gestern gesehen habe, dass es noch einen Flug nach Berlin gab."

Wir hoben ab und ich verließ Sofia. "Hoffentlich habe ich Glück und Berns ist nochmal an den Flughafen gekommen. Ich mein wir sind Agenten und er weiß ja, dass es keinen weiteren Flug nach Berlin gab. Ich hätte das gemacht, wenn ich schon Hinweise verstecke.

In Berlin angekommen versuchte ich so wenig wie möglich aufzufallen, mir war mulmig und als ich den Zoll hinter mir ließ packte mich etwas am Arm. 

"Sie haben die geheime Nachricht, die in den Briefen versteckt war, gefunden! Wie Sie sich bestimmt denken können, war die Organisation von Anfang an schlichtweg böse. Das Rezept für das Gegengift habe ich gestohlen, das ist wahr! Jedoch gab es auch einen Grund. Ich habe jahrelang für die Organisation gearbeitet. Am Anfang schien alles normal… zu normal. Doch vor einiger Zeit habe ich etwas Seltsames mitbekommen… Der Vorstand fing an, geheime Sitzungen zu halten. Eine davon habe ich belauscht. Wie es sich herausstellte, plante US-VIR einen tödlichen Virus aus dem Labor zu lassen! Dieser sollte dafür sorgen, dass Menschen sterben. Das Gegengift wollten Sie für jede Menge Geld verkaufen und so den Wert der Organisation steigern. Der Plan war wohl, eine Welt zu schaffen, in der US-VIR die volle Macht über alles und jeden hat und ein immenses Kapital besitzt. Nun wird das nicht geschehen. Alle Informationen und selbstverständlich das Rezept für das Gegengift, werden wir sofort mit dem Staat teilen."

"Und was geschieht mit der Organisation?" fragte ich. "Die bekommt gerade Besuch von Interpol. Die ganzen Hinweise und auch meine Aufzeichnungen verhalfen uns die Organisation dingfest zu machen."

"Was ist mit Frau Sanja und den anderen passiert?" 

"Keine Sorge, dass waren alles meine Leute, die Ihnen auf Ihrem Weg geholfen haben und da schauen Sie..."

Er steckte seinen Arm aus und zeigte auf ein Auto.

Darin saßen Frau Sanja und Dragoslav und lächelten mir zu.

"Ach was! Das waren Ihre Leute?"

"Ja und Sie haben Ihre Rolle in dem ganzen Spiel hervorragend gespielt und das ohne zu wissen, dass Sie der Hauptcharakter sind." grinste Berns.    

"Kommen Sie, wir fahren etwas essen und danach feiern wir, denn heute ist ja Weihnachten und da sollte man mit Freunden und Familie zusammen sein." 

Ich nickte und wir fuhren in ein Restaurant. Es war ein sehr schöner Abend. Wir lachten und ließen die ganze Reise nochmal Revue passieren.

Dann Stand ich auf und sagte " Ich wünsche Ihnen allen alles Gute, aber es ist nun Zeit auch mal wieder zuhause zu sein. Daher geben Sie mir Ihre Kontodaten ich habe da noch eine kleine Überraschung später."

Alle schrieben Ihre Daten auf eine Serviette und ich nahm diese an mich. 

"Entschuldigen Sie mich kurz." ich ging in einen separaten Teil des Restaurants und bereitete Überweisungen vor. Wir waren zu viert also teilen wir auch zu viert, dachte ich mir. Als ich alle Überweisungen soweit vorbereitet hatte ging ich zurück und verabschiedete mich. Ich bedankte mich für die grandiose Zeit und verließ das Restaurant mit den Worten.

"Vielleicht sehen wir uns ja mal wieder und Frohe Weinachten allen."

Ich drückte auf jetzt sofort überweisen und schloss die Restauranttür. Ich ging den Weg die Straße entlang und vorbei an dem großen Fenster vom Restaurant. Im Augenwinkel sah ich, wie die drei auf Ihr Handy starten und dann wie als hätten sie im Lotto gewonnen anfingen sich zu freuen.

Ich lächelte und entschwand in der Dunkelheit.

************************

So Leute 24 Tage haben wir zusammengespielt und nun ist es an der Zeit für mich Euch

Frohe Weihnachten

zu wünschen.

 

Euer Stapel

P.s. Der Sieger mit den meisten gewonnen Tagen bzw. korrekten Antworten erhält einen Extra Bonus.

 

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